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Montag, September 1, 2025

Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit hat die Broschüre „Bildungsmedien zur sexuellen Bildung und zur Prävention sexualisierter Gewalt für junge Menschen mit Behinderung" veröffentlicht. Wir und viele anderen Bildungsmaterialien werden darin beschrieben. Schaut mal rein!

Die Broschüre „Bildungsmedien zur sexuellen Bildung und zur Prävention sexualisierter Gewalt für junge Menschen mit Behinderung“ gibt pädagogischen Fach- und Lehrkräften einen strukturierten Überblick über bestehende Bildungsmedien für junge Menschen mit Behinderung in Deutschland. Sie unterstützt bei der Auswahl geeigneter Materialien und und ermöglicht es, diese gezielt im Unterricht sowie in der außerschulischen Bildungsarbeit einzusetzen. Die Bildungsmedien sind systematisch kategorisiert und mithilfe einer Kurzbeschreibung und eines grafischen Wegweisers schnell in den inhaltlichen Schwerpunkten und für die anvisierten Zielgruppen zu überblicken. Ziel ist es, die Vermittlung von Wissen zu Liebe, Sexualität und Schutz vor sexualisierter Gewalt nachhaltig zu stärken.

Die Broschüre ist im Rahmen des vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), ehemals BZgA, und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) geförderten gleichnamigen Forschungsprojekts entstanden. Anliegen des Projekts ist es, Bildungsangebote für junge Menschen mit Behinderung kriteriengeleitet auszuwählen, zu analysieren und in einer leicht erfassbaren Übersicht für die Arbeit in der Praxis zusammenzustellen. 

Die Inhalte gliedern sich in drei Bereiche:

  • Bildungsmedien zu den Themen Liebe und Sexualität
  • Medien zur Prävention sexualisierter Gewalt
  • Angebote, die beide Themenschwerpunkte verbinden

Aufnahmekriterien für die Medien in die Broschüre waren:

  • Ausrichtung auf junge Menschen mit Behinderung oder inklusive Bildungssettings
  • Verfügbarkeit in deutscher Sprache und/oder Deutscher Gebärdensprache
  • Aktualität (Print ab 2015, digital ab 2020)
  • Wissenschaftlichkeit: fundiert und frei von Mythen zu Sexualität oder sexualisierter Gewalt

Zusätzlich wurde auf Diversitätssensibilität, Gendersensibilität und Praxisorientierung geachtet, z. B.:

  • Darstellung vielfältiger Lebensrealitäten und Familienformen
  • Verzicht auf stereotype Darstellungen, Berücksichtigung nicht-binärer und genderfluider Identitäten
  • Erläuterung methodischer Zugänge, Gesprächsanlässe und Einsatz interaktiver Elemente

Hier könnt ihr die Broschüre kostenlos downloaden!

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