DISKRIMINIERUNGSSENSIBLE FALLBERATUNG
Beratung
Meistens wird der Bedarf an diskriminierungssensibler Fallberatung offensichtlich, wenn es zu einem Vorfall von diskriminierenden Verhalten kommt. Dabei kann auch präventiv schon angesetzt werden.
Um langfristig Diskriminierungsschutz an Ihrer Institution zu etablieren, lohnt es sich sowohl betroffenenzentriert zu arbeiten, als auch strukturell und systemisch zu analysieren. Davon ausgehend kann gehandelt und ggf. interveniert werden.
Unser Ziel ist es, ressourcenorientiert stabile Strukturen zu schaffen, die zu Ihnen passen und umsetzbar sind.
Workshops
Zu unserem Angebot gehören diskriminierungssensibilisierende Workshops/Seminare im Team oder Kollegium. Wir greifen dabei auf eine kreative Methodenvielfalt zurück, die Gruppendynamiken reflektiert und gleichzeitig strukturelle Ungleichheiten mitdenkt.
Beispielsweise können Workshops praxisbezogenes Hintergundwissen zu Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit beinhalten aber auch Handlungsstrategien oder diversitätssensible Reflexionsübungen...
Stufenplan
Wir folgen der Prämisse: Diskriminierungsschutz ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess. Sensibilisierung und Empowerment werden nie in sich abgeschlossen sein.
Deshalb entwickeln wir mit Ihnen zusammen einen passenden Stufenplan zur fortlaufenden Sensibilisierung und Schaffen von Empowerment-Räumen.
Deshalb entwickeln wir mit Ihnen zusammen einen passenden Stufenplan zur fortlaufenden Sensibilisierung und Schaffen von Empowerment-Räumen.

BEISPIEL: Gendersensibilität in der wissenschaftlichen Lehre
Wie kann man Hochschullehre zu gestalten, dass sie intersektionale Ungleichheiten mitdenkt? Wie könnten Seminare aufgebaut werden? Wie Räume und Lernen gestaltet? Wie geprüft werden?
Fachhochschulen und Universitäten sind schwerfällige, institutionalisierte und hierarchische Orte. Veränderungen erscheinen hier oft unmöglich. Die Seminar-Reihe begleitet dabei, kleine Rädchen in der Lehre zu identifizieren und Prozesse ins Rollen zu bringen.
BEISPIEL: Geschlechterrollen reflektieren in der Landwirtschaft
Landwirtschaft klingt nach konservativen Genderrollen. Oder?
Pauline Seuß ist derzeit widerholt bei der solidarischen Landwirtschaft Kola in der Nähe von Leipzig.
Die Gruppe möchte Rollen, Aufgaben und Abläufe gendersensibel reflektieren und Ungleichheiten aufdecken.
Bisher fand ein Workshop zu Genderreflexion statt, einer zur Umsetzbarkeit von Feminismus in kapitalistischen Systemen, einer zu Rollen umdenken und ein Empowerment-Workshop spezifisch für die weiblichen und queeren Personen der Gruppe.
Bisher: Kola Leipzig
BEISPIEL:
Awareness-Strukturen etablieren in Gruppen, Kollegien und Unternehmen
Was heißt es eigentlich genau "aware" zu sein?
Was heißt "Intersektionalität mitdenken"?
In einer Mischung aus themenzentrierter Interaktion, systemischer Reflexion und Haltungsbildung soll diskriminierungssensible Achtsamkeit gefördert werden. Wichtig sind dabei die einzelnen Personen und die Gruppe als Ganze.
COMING SOON